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Dunkelziffer bei Drogen, TA vom 30.09.08

Zur statistischen Entwicklung der Drogendelikte in unserer Region schrieb die Thüringer Allgemeine gestern:

Während 2006 in der polizeilichen Kriminalstatistik noch 136 Delikte mit illegalen Drogen im Kreis registriert wurden, stieg 2007 die Zahl auf 159 an. Die Aufklärungsquote liegt bei 88 Prozent. Nach Polizeiangaben bewegen sich die Zahlen im Vergleich zu den alten Ländern noch auf relativ niedrigem Niveau, man müsse aber mit einer hohen Dunkelziffer rechnen. Eine Mutter, die ihren Sohn durch Heroin verlor, vermisst Engagement bei der Prävention.

Förderzentrum

Der gemeinnützige Verein „Projekt Do – Förderzentrum für Gewaltprävention, Resozialisierung und Konfliktmanagement e.V.“, wurde am 01.12. 2008 gegründet. „Do“ ist japanisch und bedeutet der „Weg“.
Bereits seit Oktober 2007 engagierte sich die Einrichtung im Bereich der Gewaltprävention und der Resozialisierung junger straffällig gewordener Menschen, damals noch unter der Trägerschaft des Karatevereins Arnstadt e.V. Das Förderzentrum bündelt Angebote verschiedener freier Träger der Straffälligenhilfe sowie der Kinder- und Jugendhilfe, die wir auf den nächsten Seiten näher erläutern werden. Wir arbeiten auf der Grundlage des SGB II, SGB VIII und SGB XII, sowie des Strafgesetzbuch (StGB).

Die Arbeit in Schulen und anderen Jugend- und Jugendhilfeeinrichtungen hat einen hohen Stellenwert. Hier arbeiten wir entsprechend angepasst, in Form von speziellen Sozialtrainings präventiv. Zu nennen sind z.B. Antimobbing, Gewaltprävention, politischer Extremismus, negative Verhaltensformen in der Peer Group, Mediengewalt etc.

Unsere Kooperationspartner sind unter anderem die Jobcenter, Jugendämter, die Justiz, die Staatsanwaltschaft, die „offene Begegnungsstätte“ Erfurt, die Stiftung Leuchtfeuer, JSA Ichtershausen, die Suchthilfe in Thüringen S.i.T gGmbH, das Arnstädter Bildungswerk e.V., die Agentur für Arbeit sowie das Johannes Falk Projekt.