Artikel-Schlagworte: „Gewaltprävention“

Bis an die Grenzen, TA vom 05.02.2009

Etwa fünf Monate dauert ein Anti-Gewalt-Training, das Richter jugendlichen Straftätern häufig zur Bewährungsauflage machen. Dafür kommen sie nach Arnstadt in ein neugegründetes Förderzentrum. Diesen Beitrag weiterlesen »

Schulen sollen Schläger finden, TA vom 06.10.08

Gestern stand wieder ein Artikel in der Thüringer Allgemeinen, der Bezug zu unserer Arbeit hat:

Gewaltprobleme von Jugendlichen sollen bereits an Schulen erkannt werden. Das ist das Ergebnis eines Pilotprojektes zur Zusammenarbeit von Schule, Polizei, Jugendhilfe und Justiz. Als Täter würden Jugendliche oft erst zwei Jahre später bei der Polizei auffällig. So die Information von der Landesstelle Gewaltprävention. Schulen dagegen hätten Probleme Jugendlicher frühzeitiger im Blick.

Förderzentrum

Der gemeinnützige Verein „Projekt Do – Förderzentrum für Gewaltprävention, Resozialisierung und Konfliktmanagement e.V.“, wurde am 01.12. 2008 gegründet. „Do“ ist japanisch und bedeutet der „Weg“.
Bereits seit Oktober 2007 engagierte sich die Einrichtung im Bereich der Gewaltprävention und der Resozialisierung junger straffällig gewordener Menschen, damals noch unter der Trägerschaft des Karatevereins Arnstadt e.V. Das Förderzentrum bündelt Angebote verschiedener freier Träger der Straffälligenhilfe sowie der Kinder- und Jugendhilfe, die wir auf den nächsten Seiten näher erläutern werden. Wir arbeiten auf der Grundlage des SGB II, SGB VIII und SGB XII, sowie des Strafgesetzbuch (StGB).

Die Arbeit in Schulen und anderen Jugend- und Jugendhilfeeinrichtungen hat einen hohen Stellenwert. Hier arbeiten wir entsprechend angepasst, in Form von speziellen Sozialtrainings präventiv. Zu nennen sind z.B. Antimobbing, Gewaltprävention, politischer Extremismus, negative Verhaltensformen in der Peer Group, Mediengewalt etc.

Unsere Kooperationspartner sind unter anderem die Jobcenter, Jugendämter, die Justiz, die Staatsanwaltschaft, die „offene Begegnungsstätte“ Erfurt, die Stiftung Leuchtfeuer, JSA Ichtershausen, die Suchthilfe in Thüringen S.i.T gGmbH, das Arnstädter Bildungswerk e.V., die Agentur für Arbeit sowie das Johannes Falk Projekt.