Die Verknüpfung mit dem Jugendstrafvollzug ist wichtiger Bestandteil in der Arbeit des Förderzentrums. Betreut werden familiengelöste, jugendliche Strafgefangene die während und nach ihrer Haft einen weiteren Betreuungs- und Hilfebedarf haben. Dies beinhaltet regelmäßige Besuche in der JSA wie auch die Begleitung zu den verschiedenen Behörden vor und nach der Entlassung. Unsere Einrichtung bietet eine feste Anlaufstelle insbesondere für jene Jugendlichen, die nach ihrer Entlassung nicht einem Bewährungshelfer unterstellt sind. Die Unterstützung des Psychologischen- und Sozialdienstes der JSA  bei der Arbeit mit Deliktgruppen der Sozialtherapheutischen Abteilung gehört ebenfalls zu den Aufgaben der Einrichtung.

Das Haftentlassungs- und Übergangsmanagement unterstützt bei der Suche nach geeignetem Wohnraum oder der Vermittlung in eine betreute Wohnform. Dies können beispielsweise Übergangswohnheime für Haftentlassene oder auch sozialtherapeutische Wohnheime für Klienten mit einem Suchthintergrund sein. Hiermit sind zahlreiche Antrags- und Kostenübernahmeverfahren verbunden, die durch unsere Mitarbeiter, in Zusammenarbeit mit den Vollzugs-sozialarbeitern, abgedeckt werden. Auch die Anbindung an bereits bestehende Hilfesysteme wie Vermittlung in ambulante Suchtberatung, Schuldnerberatung etc. kann auf diesem Wege eingeleitet werden. Wesentliche Bestandteile sind zudem die Vermittlung in Ausbildung und Arbeit sowie die materielle, finanzielle Sicherstellung der Jjugendlichen durch die entsprechenden Institutionen.
Die Betreuung der Jugendlichen erfolgt durch Antragsstellung der Gefangenen und basiert auf Freiwilligkeit.