st-03.jpg Carsten Schnieke absolvierte seine Ausbildung zum Antigewalt- und Deeskalationstrainer von Nov 2006 – Juli 2008 über die Universität in Köln, Humanwissenschaftliche Fakultät. Er ist festangestellter Leiter des Förderzentrums und kann auf eine langjährige Erfahrung in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zurückblicken. Konfrontative Pädagogik heißt für ihn, verstehen aber nicht einverstanden sein. „Der Sport, insbesondere das Karate Do ist meine Leidenschaft. Im Karateverein Arnstadt trainiere ich seit vielen Jahren Kinder, Jugendliche und Erwachsene, und versuche ihnen die positiven Werte des Karate Do nahe zu bringen. Mein Leitsatz „Karate Do ni sente nashi -(im Karate Do gibt es keinen ersten Angriff).”

st-04.jpg Doris Haak ist Diplom Pädagogin und seit kurzem Mitarbeiterin und Co-Trainerin im Förderzentrum. Auch sie hat bereits langjährige Erfahrung in der Arbeit mit Jugendlichen. Sie betreut seit vielen Jahren als externe Vollzugshelferin jugendliche Strafgefangene in der Jugendstrafvollzugsanstalt Ichtershausen und der Zweiganstalt in Weimar. Außerdem kümmert sie sich um die Haftentlassungs-vorbereitung „Resozialisierung heißt für mich Begleitung. Viele der jugendlichen Strafgefangenen sind familiengelöst und brauchen Unterstützung von außen um später in Freiheit überhaupt eine Chance zu haben.”

Jessika Seidel studiert derzeit Sozialpädagogik an der FH Erfurt und ist Co-Trainerin auf Honorarbasis im Förderzentrum. „Die Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen und ist sehr abwechslungsreich, ich arbeite nach dem Motto, ein geht nicht gibt es nicht”.

Bianca Holstein ist Vereinsvorsitzende und ehrenamtliche Co-Trainerin. Bereits seit 2005 arbeitete sie mit sucht-kranken Straffälligen und ist seit 2008 hauptamtliche Vollzugs-sozialarbeiterin in der Jugendstrafvollzugsanstalt Ichtershausen. „Für eine fundierte Präventionsarbeit und eine gelungene Wiedereingliederung sind Einrichtungen wie das Förderzentrum für Gewaltprävention, Resozialisierung und Konfliktmanagement sehr wichtig. Eine gute Vernetzung ist bei dieser Arbeit unverzichtbar !”